Winter 2018|03 – Themenblock: Sparen

AFI Barometer | 31. Januar 2019

Auch in diesem Jahr ist die Sicherheit der Geldanlage das wichtigste Kriterium, das die Südtiroler Ar-beitnehmer zugrunde legen, wenn sie ihr Erspartes anlegen. 70% geben die Sicherheit, das investierte Kapital nicht zu verlieren, als das rangwichtigste Kriterium bei der Wahl der Anlageform an. Es folgt die Liquidität, also die unmittelbare Verfügbarkeit des Ersparten, wenn es die Notwendigkeit erfordert (62%). Gespart wird in erster Linie für die Kinder (61%) und für unvorhergesehene Ereignisse (51%). Die „Wohnung“ bzw. die „Vorsorge fürs Alter“ als Spargrund ist hingegen stark von der Lebensphase abhän-gig. Wie die amtlichen Daten der italienischen Nationalbank (Banca d’Italia) bestätigten, habe sich die Art und Weise, wie italienische Sparer ihr finanzielles Vermögen anlegen, seit den 50er Jahren grundle-gend geändert. Seien bereits die italienischen Sparer „konservative“ Anleger, so gelte das in noch stärkerem Maß für die Südtiroler. Ein echtes Problem für Sparer sei es heu-te, sicheres Sparen mit dem Anspruch von Wertbeständigkeit der Sparanlage zu kombinieren.

Stefan Pe-rini: „Bei aktuellem europäischen Zinsniveau und bei Südtiroler Inflationsrate ist sicheres Sparen heute vor allem ein sicheres Verlustgeschäft. Leider.“

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