Winter 2019|02 – Stimmungsbild

AFI Barometer | Arbeitnehmer*innen | Arbeitsmarkt | Konjunktur | Sparen | 24. Januar 2020

Die Stimmungsindikatoren im AFI Barometer Winter 2019/2020 bleiben nahezu unverändert. Das betrifft die im Saldo positiven Einschätzungen der Südtiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur wirtschaftlichen Entwicklung Südtirols in den nächsten 12 Monaten ebenso wie ihren entspannten Blick auf den lokalen Arbeitsmarkt. Das Risiko, den eigenen Arbeitsplatz verlieren zu können, wird als bescheiden empfunden. Parallel dazu sehen die Befragten geringe Schwierigkeiten, einen neuen Job zu finden, sollte es notwendig sein.

Sparen in Zeiten von Negativzinsen: Eigenheim, Vorsorge, Gesundheit, Bildung

Im aktuellen AFI-Barometer glauben nicht alle Arbeitnehmerfamilien, in den nächsten 12 Monaten Geld auf die hohe Kante legen zu können: 19% antworten ‚sicherlich‘, 37% ‚eher schon‘, 25% ‚eher nicht‘, 19% ‚sicherlich nicht‘. Südtirols Arbeitnehmer sind vorsichtige Sparer: Ganz oben steht die Sicherheit des investierten Kapitals, dann folgt die Liquidität und erst danach kommt die Rendite – und selbst die sollte langfristig sein. Kurzfristige Gewinnüberlegungen spielen eine untergeordnete Rolle. Die Gründe fürs Sparen ändern sich im Lebensverlauf: Bei den Jungen steht die Wohnung an erster Stelle, bei den mittleren Kategorien sind es die Kinder, bei den Über-50-Jährigen ist es, neben den Kindern, auch die Vorsorge fürs Alter.

 


AFI Barometer Winter 2019/2020, „Das Stimmungsbild der Südtiroler Arbeitnehmer“ (Folienset) >> PDF
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