Tret kürzer. Leb länger.

  • Wussten Sie, dass sich acht von zehn Südtiroler Beschäftigten (sehr) gesund fühlen?

    In der positiven Selbsteinschätzung der eigenen Gesundheit liegt Südtirol gleichauf mit Österreich (80%) und deutlich vor Italien (68%). Wie gesund man sich fühlt, ist aber auch kulturell bedingt. Deutsche und ladinische Südtiroler fühlen sich durchschnittlich gesünder als italienische Südtiroler.

  • Wussten Sie, dass die Südtiroler gute Arbeitskollegen sind?

    Mehr als Dreiviertel der Südtiroler Beschäftigten (78%) sagen, dass ihre Arbeitskollegen sie „immer oder meistens“ unterstützen, wenn sie Hilfe brauchen. Das ist im Ländervergleich ein sehr guter Wert. Wenn man sich hilft, geht vieles leichter!

  • Wussten Sie, dass Südtiroler Chefs nicht nur anordnen, sondern auch mit anpacken?

    Zwei von drei Südtiroler Arbeitnehmern sagen, dass ihr Chef sie „immer oder meistens“ unterstütze und dass er wenn nötig mit Hand anlege: Tut auch dem Betriebsklima gut.

  • Wussten Sie, dass über 16% der Beschäftigten in Südtirol Migrationshintergrund haben?

    Im Ländervergleich ist das ein hoher Anteil. Bei den Arbeitnehmern ist jeder sechste (18%) Einwanderer oder hat einen zugewanderten Elternteil, bei den Selbstständigen sind es 11%. Die meisten arbeiten im Gastgewerbe (26%), die wenigsten in der Landwirtschaft (4%). Arbeit ist die beste Integration!

  • Wußten Sie, dass viele mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (sehr) zufrieden sind?

    Fast 9/10 der Arbeitnehmer in Südtirol (86%) sind mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zufrieden oder sehr zufrieden. Bei den Selbstständigen sind es immerhin noch drei Viertel (76%). Am Spruch “Selbstständig heißt selbst und ständig zu arbeiten” scheint also was dran zu sein.

  • Wussten Sie, dass 41% der Selbstständigen viel zu lange Arbeitstage haben?

    41% der Selbstständigen arbeiten üblicherweise mehr als zehn Stunden pro Tag – und das an mindestens sechs Arbeitstagen im Monat. Viele Stunden machen heißt noch lange nicht effizient arbeiten. Gute Arbeitsorganisation hilft da weiter. Es danken Familie, Freizeit und Lebensqualität.

  • Wussten Sie, dass 44% der Südtiroler Beschäftigten schneller arbeiten als gesund ist?

    44% der Beschäftigten geben an, während mehr als drei Viertel ihrer Arbeitszeit ein hohes Arbeitstempo einhalten zu müssen. Wer lange zu hastig arbeitet, erschöpft seine Kräfte und wird unaufmerksam. Das verursacht Arbeitsunfälle. Arbeiten Sie überlegt, genau und gründlich – so steigern Sie Effizienz und verhüten Verletzungen.

  • Wissen Sie, welches die häufigsten gesundheitlichen Beschwerden der Südtiroler Beschäftigten sind?

    Rücken-, Muskel-, Kopf- und Augenschmerzen sind die häufigsten Beschwerden der Südtiroler Beschäftigten. Achten Sie darauf, was Ihnen Ihr Körper sagt. Nehmen Sie Ruhepausen in Anspruch und sorgen Sie für gesunden Ausgleich in der Freizeit.

  • Wussten Sie, dass fast jeder dritte Südtiroler Beschäftigte weitere Schulungen bräuchte, um gut im Job zu sein?

    30 % der Südtiroler Beschäftigten sagen, dass sie zusätzliche Schulungen benötigten, um in ihrem Beruf fit zu sein. Aus- und Weiterbildung sind somit der Schlüssel für gute Arbeitnehmer und gute Betriebsergebnisse.

  • Wussten Sie, dass das Arbeitsumfeld in Südtirol häufig stärker belastet ist als in den Nachbarländern?

    Es sind Belastungen wie starker Lärm, das Einatmen von Rauch und Abgasen, das Vibrieren von Werkzeugen und Maschinen, Hitze und Kälte. Dagegen gibt es Schutzvorrichtungen und Schutzbekleidung. Man muss sie nur an- bzw. verwenden!

  • Wussten Sie, dass viele Südtiroler nur einmal in der Woche frei haben?

    26% der Südtiroler Beschäftigten arbeiten an sechs Tagen in der Woche, mehr als 7% gar an allen sieben. Vor allem in Landwirtschaft und Gastgewerbe. Gefordert ist ein finanzieller oder zeitlicher Ausgleich.

  • Wissen Sie, welche arbeitsbedingten Beschwerden bei Männern und Frauen typisch sind?

    Männliche und weibliche Beschäftigte in Südtirol fühlen sich allgemein gleich gesund, geben aber unterschiedliche gesundheitliche Beschwerden an. Männer leiden eher unter Verletzungen (17%) und Hörproblemen (10%), Frauen hingegen klagen über Muskelschmerzen in Schultern und Nacken (52%), über Kopf- und Augenschmerzen (39%) sowie über ständige Müdigkeit (30%).

  • Wussten Sie, dass jeder zweite Beschäftigte in Südtirol auch arbeitet, wenn er krank ist?

    51% der Südtiroler Beschäftigten arbeiten auch wenn sie krank sind. Was als Zeichen besonderen Fleißes gilt, ist in Wirklichkeit eine Gefährdung des eigenen Wohls und die der Gesundheit von Kollegen.

Gute Arbeit, Südtirol!

EINE KAMPAGNE ZUR BEWUSSTSEINSBILDUNG

ÜBER ARBEITSBEDINGUNGEN IN SÜDTIROL

VON  AFI UND INAIL

Hier geht es zu zur technischen Dokumentation und den einzelnen Studien.