26. November 2015

20 Jahre AFI – Mutiger Blick nach vorne

"Schneid" (Mut) - Fresko am Tagungsort

 

Es war eine Geburtstagsfeier im Zeichen der Arbeit. Sachlich und festlich zugleich. 

Das AFI | Arbeitsförderungsinstitut beging  am 25. November das runde Jubiläum „20 Jahre AFI“ mit den Vorträgen von drei Wissenschaftlern und einer anschließenden Debatte, zu der sich Bozens Uni-Rektor Walter Lorenz und die Bozner Unternehmerin Nadia Mazzardis Lucich gesellten. Im Mittelpunkt standen die Chancen und die Gefahren, die in Zukunft auf die arbeitenden Menschen zukommen.

Landeshauptmann schätzt das AFI

An die zweihundert Gäste waren der Einladung gefolgt, allen voran Landeshauptmann Arno Kompatscher und Arbeitslandesrätin Martha Stocker. Beide wussten den Stellenwert des Instituts zu schätzen und zu würdigen. Im kleineren Kreis der Stakeholder ging es am Nachmittag zur Übersicht über das bisher Geleistete und vor allem um die nächsten 20 Jahre.

Mutiger Blick nach vorne

In einem „mutigen Blick nach vorne“ hinterfragte der angesehene Südtiroler Meinungsforscher Hermann Atz kritisch den Begriff Arbeitnehmer und entwarf ein Bild für die Zukunft des Instituts. Eine Zukunft, in der das „F“ im Namen AFI für ein klares Forschungsprofil steht, eine Zukunft, in der das AFI als Spezialist im Netzwerk mit anderen Wissenseinrichtung in und außerhalb des Landes die Würde der Arbeit in den Mittelpunkt stellt. Als Gegenstück zum Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer (WIFO), das über ungleich höhere Mittel verfüge, möchte Atz das AFI im Jahr 2030 am liebsten als ein solides Forschungsinstitut für Arbeit sehen, das wissenschaftlich unabhängig auf den eigenen zwei Beinen steht.

Arbeitsforschung braucht festen Boden

„Wir nehmen alle Wertschätzungen und Geburtstagsglückwünsche gerne an“, sagte AFI-Direktor Stefan Perini. „In der Tat ist unser Blick nach vorne, in die Zukunft gerichtet, was die Sicht der Arbeit und die Entwicklung der Gesellschaft betrifft. Ein gesellschaftlicher Auftrag braucht aber auch die entsprechenden Mittel. Schließlich geht es um die Belange von allen arbeitenden Menschen“.

AFI Pressemitteilung |