15. Februar 2021

AFI-Barometer – Winter 2020/2021 – Branchenspiegel

Matteo Antulov
Foto: AFI-IPL

Die Erwartungen die wirtschaftliche Entwicklung in Südtirol in den nächsten 12 Monaten betreffend, sinken in allen Branchen deutlich, vor allem im Baugewerbe (-38 Indexpunkte im Vergleich zum Vorjahr), aber auch im Gastgewerbe (-33) sowie im Handel (-28) und im Verarbeitenden Gewerbe (-23).

Wenig Positives gibt es auch im Hinblick auf die Beschäftigungsaspekte zu berichten.  Viele Stimmungsindikatoren, welche den Arbeitsmarkt beschreiben, fallen auf das Niveau von Frühjahr 2020 zurück. Die Sorge, den Arbeitsplatz zu verlieren, hängt dagegen stark von der Branche ab. Diese Sorge wächst vor allem im Gastgewerbe, bleibt aber sowohl im öffentlichen Sektor als auch in den Privaten Dienstleistungen nahezu unverändert. Parallel dazu nimmt die Schwierigkeit zu, einen gleichwertigen Job zu finden. Diejenigen, die einen Arbeitsplatz haben, halten an diesem fest, und diejenigen, die in einer angeschlagenen Branche arbeiten, suchen verstärkt nach neuen Arbeitsperspektiven.

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