24. Mai 2017

Soziale Gerechtigkeit durch Wohnungspolitik [Zoom 15|2017]

Friedl Brancalion, Lorenzo Vianini

Südtirols Wohnungspolitik wird durch drei Gesetze geprägt: das ‚Landschaftsschutz-‘ (LG 16/1970), das ‚Wohnbauförderungs-‘ (LG 13/1998) und das ‚Landesraum-ordnungsgesetz‘ (LG 13/1997). Zurzeit ist die Landesregierung um die Novellierung dieses Rechtsrahmen bemüht, angefangen beim neuen Gesetz ‚Raum- und Landschaft‘.

Im Auftrag des eigenen Ausschusses hat das AFI die Wohnsituation in der Provinz Bozen und den neuen Gesetzesentwurf unter die Lupe genommen und ‚Zehn Punkte für Neues Wohnen in Südtirol‘ verfasst. Darin enthalten sind konkrete Maßnahmen, die durch Wohnpolitik zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen sollen.

Zu den wichtigsten Zielsetzungen gehören die Deckung des Grundwohnbedarfs und die Einschränkung des Bodenverbrauchs. Dafür sind untereinander abgestimmte Instrumente notwendig: von der Raumentwicklung zur Reformierung der Zugangskriterien für Wohnungen und öffentlichen Beihilfen, von der Verteilung des Wertausgleiches bei Umwidmungen zu Baugrund bis zur Einführung von Maßnahmen zur Mietmarktförderung.


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