21. September 2017

Wohnen 2030. Neue Perspektiven für Südtirols Wohnpolitik [Studie]

Südtirols Wohnpolitik wird durch drei Gesetze geprägt: das ‚Landschaftsschutzgesetz‘ (LG 16/1970), das ‚Wohnbauförderungsgesetz‘ (LG 13/1998) und das ‚Landesraumordnungsgesetz‘ (LG 13/1997). Zurzeit ist die Landesregierung um die Novellierung dieses Rechtsrahmens bemüht, angefangen beim neuen Gesetz ‚Raum- und Landschaft‘.

Im Auftrag des eigenen Ausschusses hat das AFI | Arbeitsförderungsinstitut die Wohnsituation in der Provinz Bozen und die Stellungnahmen der Interessensvertretungen zur Reform der Wohnungspolitik unter die Lupe genommen. Der Gesetzesentwurf wurde auf seine möglichen Auswirkungen, Schwächen und Stärken geprüft, um schließlich das Dokument „Zehn Punkte für Neues Wohnen in Südtirol“ zu verfassen. Darin werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, die durch die Wohnungspolitik zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen sollen.

Die vorliegende Studie ist nun das Endprodukt der Arbeit der letzten Monate. Das AFI hat dabei nicht nur eine gründliche Analyse durchgeführt, sondern auch an Treffen mit den verschiedenen Interessensvertretungen und an der öffentlichen Debatte zu diesem Thema teilgenommen. Zudem hat es gemeinsam mit LaReS | Laboratorio Relazioni di Lavoro e Sindacali und AK | Arbeiterkammer Tirol am 24. Mai 2017 in der Eurac die Euregio-Tagung ‚Wohnbau zwischen Regulierung und Marktwirtschaft’ organisiert.

Die Studie ist in vier Makrokapitel unterteilt. Das erste Kapitel untersucht den aktuellen Stand der Wohnungspolitik, unter Berücksichtigung der demografischen Merkmale der ansässigen Bevölkerung sowie die allgemeine Wohnsituation, das Wohnungsangebot und die Auswirkungen der Wohnungspolitik in Südtirol. Im zweiten Kapitel werden die Stellungnahmen der Interessensvertretungen, die sich bei der Überarbeitung des Gesetzesrahmens eingeschalten haben, dargestellt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Gesetzesentwurf (Stand: März 2017) und die wichtigsten darin enthaltenen Neuerungen. Abschließend enthält das vierte Kapitel die Hinweise des AFI, wie die neue Gesetzesregelung ausgerichtet sein muss, um sozialgerechtes Wohnen in Südtirol möglich zu machen.


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AFI Studie | Wohnen