Europas Wohlfahrtsstaaten stehen angesichts aktueller Krisen vor großen Herausforderungen: Investieren sie ausreichend in die Zukunft – oder nur in die Vergangenheit?

Im Durchschnitt geben die Länder 29,9% ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für den Sozialschutz aus, aber es zeigen sich starke Unterschiede bei der Prioritätensetzung.

Überdies machen hohe Sozialausgaben allein noch keinen guten Sozialstaat aus. Italien steht hierfür beispielshaft: Mit 31,8% des BIP liegen die Ausgaben zwar über dem EU-Durchschnitt, aber Italien investiert weiterhin kräftig in den Bereich „Alter“ (14,6% des BIP bzw. 47,4% des Welfare-Budgets). Investitionen für Familien und Kinder kommen hingegen eher kurz: Nur 1,2% des italienischen BIP fließt in diesen Bereich – vorletzter Platz im EU-Ranking.

Pressemitteilung

Studie

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